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Wie nutzen Ingenieure das Social Web?

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Napier News hat gezeigt: Ingenieure aus der Electronics Design-Branche sind nicht auf allen Social Media-Kanälen uneingeschränkt erreichbar. Zusammen mit der University of Chichester hat Napier 359 Techniker und Manager aus der europäischen Halbleiterindustrie befragen können. Facebook, LinkedIn und Foren kommen in der Branche am besten an.

Quelle: www.napiernews.eu

Bild: www.napiernews.eu

Auffallend wenige Frauen (2,3%) waren unter den Befragten. Technische Entwicklung, Verkauf und Management in der Computerchipbranche werden von Männern dominiert. Fast 40% der Antworten kamen aus Firmen, die mehr als 500 Angestellte beschäftigen. Dort gelten meist strengere Richtlinien bei der Internutzung am Arbeitsplatz, weshalb eine Social Media-Kampagne dort erst gar nicht ankommen würde. Auf die Frage, ob Web2.0-Tools für sie wichtige Businesswerkzeuge sind, antworteten 61% positiv, trotzdem nutzen nur 45% aktiv solche Internetdienste. Am beliebtesten ist Facebook, dicht gefolgt von LinkedIn, was nochmals zeigt, dass den Ingenieuren die berufliche Nutzung mindestens so wichtig ist wie die private. Gute Gründe gibt es genug: Jobsuche (82%), Produkte promoten (82%) und Kontakt zum Kunden (73%) sind die am meisten verbreiteten.

63% der Befragten nutzen regelmäßig Foren, 24% auch für private Dinge. 38% schauen sich im Netz Videos an, die mit ihrer Branche zu tun haben. Podcasts (17%) und Blogs (23%) werden weniger stark genutzt, was aber auch daran liegen mag, dass beides die Themen der Elektronikbranche nicht genügend abdeckt. Jeweils 38% nutzen Blogs und Podcasts für private Zwecke. Von 41% der befragten Ingenieuren werden die Social Media Tools auch zur beruflichen Kommunikation mit Kollegen genutzt.

Entwickler und Ingenieure suchen Rat in Foren schon seit es sie im Internet gibt. Und wenn man die funktionsverwandten Newsgroups und Mailinglisten (auch bekannt als Usenet) mit einbezieht, reicht der Umgang damit zurück bis in die späten 70er Jahre. Da sich im Beruf diese Tools bewährt haben, hält die Branche daran fest und ist dadurch vielleicht weniger zugänglich für Alternativen wie Blogbeiträge, Twitter oder Statusmeldungen auf Facebook. Berührungsängste scheint es aber kaum welche zu geben, wenn im privaten Bereich gerne auch auf neuere Dienste zugegriffen wird. Vielleicht fehlt hier nur noch der Türöffner, der der Elektronikbranche die anderen Möglichkeiten für den professionellen Einsatz nahe bringt.

Die komplette Studie als PDF.

  • Was sich heute noch Ingineur nennt ist ja ein weiter Begriff. Ich denke da muss noch stark eingeschränkt werden um nutzvolle Resultate zu bekommen.

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