B2B Content Marketing

Über digitale Kommunikation für Unternehmen und Marken

Social Media zahlt sich aus, setzt aber Bereitschaft zum Umdenken voraus

Während die Wirtschaftskrise die Offline-Welt lähmt und Firmen schrumpfen lässt, wird online aufgedreht. Der anhaltende Trend, mehr ins Onlinemarketing zu investieren, bekommt durch die insgesamt geschrumpften Budgets noch einmal zusätzlichen Auftrieb. Denn die Marketing-Tools im Netz sind preiswerter und steigern mittlerweile meßbar den Umsatz.

Dass Ihnen momentan jeder erzählt, Ihr Unternehmen sollte mehr in Web 2.0-Maßnahmen stecken und professionell im Internet mitmischen, dahinter vermutet man gerne einen Hype, der bald vorüber geht. Sicher, auch bei diesem Thema wird zum Teil kopflos agiert, man möchte alle wachrütteln, die sich da jeden Tag „das Hirn raustwittern“. Was dem kühlen Budgetierer fehlt, sind die Erfolgsgeschichten, die Studien, die ganz klar zeigen: Es gibt Ihn, den ROI, und er ist höher als wir dachten.

Dass der Anteil der Online-Budgets für 2009 nicht unbedingt klein ausgefallen ist, zeigt, dass Risikobereitschaft vorhanden ist. Aber vielleicht auch ein gutes Maß an Taktik. In Zeiten des Stagnierens und Schrumpfens kann man in Ruhe über seine Strategie nachdenken, eventuell die Richtung ändern und alles festzurren, um gut darauf vorbereitet zu sein, wenn das Geschäft wieder anzieht. In dieser Krise haben wir tatsächlich einiges zu tun und können dabei wachsen. Der Einsatz von Social Media im Unternehmen setzt zwar ein hohes Maß an Bereitschaft zum Umdenken voraus, muss sich aber in den Marketingbudgets nicht als Riesenbrocken niederschlagen.

Ein Blog kann man kostenlos aufsetzen, genauso wie ein Profil bei Facebook, Twitter oder LinkedIn. Die Ausgaben für einen Podcast reichen von 0 bis 2.000 Euro, beim Video von 0 bis 20.000 Euro. Selbst eine professionelle Community kann man bei Ning.com kostenlos ins Leben rufen. Oder aber man investiert 100.000 Euro in eine sauber gebrandete Website mit Community, Foren und Blogs, und selbst diesen Preis könnte man toppen. Nach oben ist natürlich alles offen.

Doch der Einstieg ins Web ist für jedes Unternehmen erschwinglich. Ganz im Gegensatz zu Print, TV oder Radio, hier zahlt man von Anfang an großes Geld. Geld, das man auch in die Weiterbildung der Mitarbeiter stecken könnte, damit der Umgang mit den Tools gezielt und professionell erfolgt und schnell zum Alltag wird.

Aber wie schlägt sich mein Web-Engagement auf den Umsatz aus?

Eine aktuelle Studie der Firmen Wetpaint und Altimeter Group zeigt auf, dass Marken, die verstärkt Social Media Strategien anwenden auch größeren finanziellen Erfolg haben als die Mitbewerber, die sich im Netz zurückhalten. Damit die Bezugsgrößen stimmen, hat man sich auf die 100 Unternehmen unter den 2008 BusinessWeek/Interbrand Best Global Brands konzentriert und bewertet, welche Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, Blogs, Wikis und Foren gepflegt werden.

Web 2.0-Einsatz verglichen mit der Umsatzsteigerung

Web 2.0-Einsatz verglichen mit der Umsatzsteigerung

Auch wenn es schwierig ist, für alle Unternehmen nachzuweisen, dass deren Umsatzsteigerung auf den verstärkten Einsatz von Social Media-Maßnahmen zurückzuführen ist, geben die Daten und Grafiken jedoch einigen Anlaß zu dieser Behauptung. Im Falle von Starbucks, die man auf Platz 1 der Liste findet, sind es nur sechs Personen im Unternehmen, die den Web 2.0-Content erstellen und beobachten.

Unter www.engagementdb.com findet man die Studie noch einmal in schöne Flashgrafiken aufgeteilt. Dort hat man die Möglichkeit, das Social Media Engagement der eigenen Firma gegen das der Top 100 zu vergleichen.

Der Schritt ins Social Web hat mit der Frage nach Zeit- und Kostenaufwand wenig zu tun. Offline-Marketingkampagnen brauchen von beidem viel mehr und ihr Erfolg ist meist schlechter meßbar. Ob ein (B2B-)Unternehmen im Social Web aktiv werden sollte, hängt im Besonderen davon ab, ob die Zielgruppe, das Produkt und die interne Firmenstruktur zu dieser neuen Architektur „passen“. Das IFOM (Institut für Online Markenführung) hat dazu aktuell einige Entscheidungshilfen veröffentlicht. Der Status Quo eines Unternehmens ist dabei weniger interessant als das Social-Media-Potential, das man im Produkt, in der Branche und in den Mitarbeitern findet.

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