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Fünf Gründe, warum man Twitter beruflich nutzen sollte

Neulich fragte „PR-Blogger“ Klaus Eck (@klauseck) per Twitter in die Runde:

@klauseck

Natürlich fällt die Antwort darauf leicht, wenn man als Twitterer unter Twitterern Mitleid mit denen hat, die nicht am Zwitscherkonzert teilhaben wollen. Doch ich habe in vielen Gesprächen gemerkt, dass es der Argumentation nicht besonders weiterhilft, wenn man als Heilsverkünder auftritt. Die Anderen sehen einen dann entweder als Verirrten, der jeden Trend mit macht oder sie sind eingeschnappt, weil man ihnen gezeigt hat, dass sie keine Ahnung haben. Soviel zum Thema Offline-Reputation als PR Berater.

Es gibt viele und gute Gründe, sich einen Twitter-Account anzulegen. Doch nicht alle taugen für jeden. Twitter ist ein nützliches Tool für fast jeden Berufszweig. Dem „Warum ich?“ geht aber in den meisten Fällen das „Was ist das eigentlich?“ voraus. Ein Blick auf Wikipedia hilft, schließlich wurde der Artikel dort im April 2007 angelegt und seitdem mehrere hundert Mal verbessert und erweitert. Der erste Satz liest sich so:

Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet (Mikroblog), welches weltweit per Website, Mobiltelefon, Desktopanwendung, Widget oder Webbrowser-Plug-in geführt und aktualisiert werden kann.

Da ich Unternehmen Twitter in erster Linie als professionelles Werkzeug empfehle, das auch die Mitarbeiter in ihrer Funktion in der Firma präsentiert, bestehe ich nicht unbedingt auf der Formulierung „öffentlich einsehbares Tagebuch“. Überhaupt finde ich, dass der Begriff „Tagebuch“ nicht in die Erklärung von Blogs oder Mikroblogs gehört, wenn man den beruflichen Nutzen betonen möchte. Die persönliche Statusmeldung bei Twitter oder Facebook sehe ich nicht als Grundvorraussetzung, um diese Tools erfolgreich einzusetzen. Viel wichtiger ist die Wahl der Sprache, die in den neuen Kommunikationsformen im Internet mehr menschlich als corporate sein sollte, selbst (oder gerade) wenn der CEO spricht.

Fünf Gründe, warum man Twitter beruflich nutzen sollte:

  1. Damit mein Unternehmen mit meiner Branche und den Kunden ins Gespräch kommt und im Gespräch bleibt. Das funktioniert zwar auch per Telefon, E-Mail und Businesslunch, via Twitter spare ich jedoch viel Zeit und muss nicht auf den persönlichen Ton verzichten. Ich kann auch Kurznachrichten an einzelne Personen bei Twitter verschicken, die niemand sonst liest außer mir und dem Empfänger.
  2. Damit ich über die Entwicklungen in meiner Branche auf dem Laufenden bleibe. Wenn ich die Twitterfeeds von Meinungsbildnern oder Newsseiten aus meinem Bereich abonniert habe, entgeht mir nichts mehr und ich bin in der Sekunde informiert, in der die Nachricht veröffentlicht wurde.
  3. Damit ich die Entwicklungen in meiner Branche umgehend kommentieren kann. Mein Kommentar per Twitter erreicht sofort meine „Follower“, die im besten Fall meine (möglichen) Kunden, Kollegen und Konkurrenten sind. Dadurch bin ich Teil der Gesprächs und bekomme Feedback aus dem für mich beruflich relevanten Umfeld.
  4. Weil ich meinen Followern eine fachliche Frage stellen kann, zu der ich innerhalb von Minuten viele Antworten bekomme. Stellen Sie sich vor, Sie könnten bei „Wer wird Millionär?“ eine Gruppe von Experten selbst zusammenstellen, die Ihnen die schwierige Publikumsfrage z.B. aus der Physik oder der Elektronik beantworten kann. Twitter kann genau das. Aber es setzt voraus, dass man bereit ist, mit den Protagonisten aus der jeweiligen Branche zu kooperieren und zu reflektieren. Sich Mitteilen bedeutet eben auch: Wissen mit anderen teilen. Natürlich sollte man keine Firmeninterna ausplaudern. Das gilt für Twitter genauso wie für eine Unterhaltung am Telefon oder eine Nachricht per E-Mail. Es geht viel mehr um das Einbringen der beruflichen Kompetenz in eine Diskussion. Die Kompetenz, die auch Ihr Arbeitgeber an Ihnen schätzt und mit der er sein Unternehmen gerne repräsentiert.
  5. Weil mein Unternehmen auf diese Weise wächst. Am Ende sind sämtliche Geschäftsbeziehungen, Ziele und Erfolge auf reine Kommunikation zurückzuführen. Welches Unternehmen möchte schon auf einen Kommunikationskanal verzichten, mit dem man die Punkte 1 bis 4 so effizient und sogar kostenlos bedienen kann? Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass der Einsatz von Social Media sich schon auszahlt. Twitter beruflich zu nutzen, heißt also auch, dabei zu helfen, die Präsenz des Unternehmens in der Branche auszubauen und letztendlich die Umsätze zu steigern.

Mit den Risiken, die entstehen, wenn man seinen Mitarbeitern z.B. das Twittern verbietet, hat sich oben genannter Klaus Eck beschäftigt. Der Aufwand, Informationsströme kappen zu wollen, ist auf lange Sicht schlichtweg größer und teurer als deren kluge Organisation und das Aufstellen von klaren Regeln im Unternehmen (Social Media Policies).

Von Mirko Lange gibt es eine sehr ausführlich Anleitung, wie man mit dem Twittern loslegt und sich auch gleich die richtige Twitter-Interessen-Community zusammenstellt.

Und es gibt sogar gute Gründe, warum Pfarrer oder Lehrer twittern sollten.

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