B2B Content Marketing

Über digitale Kommunikation für Unternehmen und Marken

Content Marketing ist nicht der Landeplatz, die Besucher kommen durchs Fenster

Die Startseite Ihrer Unternehmenswebsite bekommt viel Aufmerksamkeit. Von Ihnen, von Ihren Mitarbeitern, von Ihren Freunden, Geschäftspartnern und allen, die Ihr Unternehmen bereits kennen und gezielt nach Ihrem Unternehmen suchen. Gerade haben Sie Ihre neue Website gelauncht und das Feedback von Freunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern ist durchweg positiv: Tolles neues Design, schönes neues Logo, geschmackvolle Fotos.

Klar, die Startseite muss stimmen, die Navigation gut überlegt sein, die Teaser sauber getextet. Aber seien Sie sicher: Nur für die wenigsten Besucher Ihrer Website ist sie die Seite, auf der sie landen. Der erste Eindruck bleibt, und der liegt nicht nur in der Verantwortung der Startseite, sondern im Grunde daran, wie sehr Sie sich für die Wünsche Ihrer potentiellen Kunden interessieren und ihnen das auch mitteilen, am besten mehr als einmal (auf der Startseite) und vor allem regelmäßig.

Eine Content Marketing-Strategie für Ihr Unternehmen hat zuerst einmal nicht zwingend etwas mit Social Media zu tun. Selbst wenn Sie Twitter, Facebook, LinkedIn und Pinterest links liegen lassen, können Sie schlecht darauf verzichten, dass man Sie bei einer Google-Suche über Ihre Kernthemen (und nicht zu Ihrem Firmennamen!) erst auf der zweiten oder dritten Seite findet. Einen SEO-Spezialisten haben Sie schon mal engagiert, der hat Ihnen eine Keyword-Tabelle zusammengestellt und danach war bei der Pflege der Website die Ansage, zukünftig möglichst viele dieser Wörter möglichst oft in den Texten unterzubringen. Das war teuer und auch sicher sinnvoll, und seit dem haben Sie auch eine bessere Suchmaschinen-Platzierung. Doch seitdem Google den Panda rausgelassen hat, heißt es umso mehr „Klasse statt Masse“. Sie sollen Ihren Besuchern „einen Mehrwert bieten“: „Empfindet der User die Website als nützlich, bleibt er länger und besucht mehr Seiten. Google bewertet dies positiv.“

Wer sind eigentlich Ihre Kunden?

Und jetzt kommen wir an den Punkt, wo der Begriff „nützlich“ durchleuchtet werden muss. Worin genau liegt der Nutzen Ihres Unternehmens? Welchen Vorteil verschaffen Sie Ihren Kunden? Und welchen Vorteil verschaffen NUR SIE Ihren Kunden und sonst keiner Ihrer Mitbewerber? Ach ja, und wer genau sind eigentlich Ihre Kunden?

Bevor diese Punkte nicht definiert und schwarz auf weiß aufgeschrieben worden sind, kann auch ein Twitter-Account einfach nur Arbeit machen und Sie schnell an den Punkt bringen, an dem Sie sagen: Social Media bringt mir keine Kunden. Wir lassen den Mist!

Stellen Sie sich vor, Sie stellen jemanden ein, der den ganzen Tag für Sie telefoniert. Die Leute, die er anruft, sucht er sich wahllos aus dem Telefonbuch raus und wenn er mal länger als drei Sekunden mit jemandem spricht bevor der andere auflegt, dann erzählt er der Person zum Beispiel, dass Ihre Firma zu den führenden Herstellern in ihrem Bereich gehört und das schon seit über 50 Jahren. Oder dass Ihre Produkte nachhaltig hergestellt werden oder dass Ihr Service besonders zuverlässig ist. Es gibt viele Unternehmen, die genau so mit ihrem Publikum kommunizieren. Oft haben sie nur eine „überlieferte“ Vorstellung, um wen es sich dabei handelt und reden Kilometer weit an den Leuten vorbei, die man eigentlich erreichen möchte.

Wie wird Ihre Firmenwebsite zu einem Treffpunkt, wo Ihre Kunden sich gerne aufhalten?

Mit „überliefert“ meine ich: Wer genau Ihre Kunden sind, sollten Sie regelmäßig überprüfen. Sind vielleicht neue Gruppen dazu gekommen? Auf dieses Wissen möchten Sie nicht verzichten. Sobald Sie herausgefunden haben, wen Sie ansprechen möchten oder vielmehr sollten (Stichwort: Marketing Personas), wird es wichtig, welches die Wünsche Ihrer Ansprechpartner sind und Sie können schlussfolgern, in welchem Ton und mit welchen Themen Sie Ihre potentiellen Kunden ansprechen und sogar begeistern können.

Damit ist der Grundstein für eine erfolgreiche Content Marketing-Kampagne bereits gelegt. Die Planung und Umsetzung gehört in einen weiteren Beitrag. Wichtig war mir, herauszustellen, dass ein Unternehmen trotz der vielen neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet, im ersten Schritt (und immer wieder) darüber nachdenken muss, wer seine Kunden sind, wie man sie anspricht, wo man sie erreicht und wie man sie begeistert. Die Unternehmenswebsite und die Besucheranalyse ist dabei das Marketing-Tool, aus dem Sie am meisten Rückschlüsse ziehen können und wo Sie Ihre Inhalte platzieren sollten, die so gut wie möglich auf die Wünsche Ihrer potentiellen Kunden eingehen.

Mit neuen Beiträgen, die immer wieder neu auf diese Wünsche und auf das Publikum ausgerichtet werden, steht Ihr Gebäude sicher und der Landeplatz, die Startseite, bleibt attraktiv. Nur wundern Sie sich nicht, die meisten Ihrer Besucher werden durch die Fenster reinkommen. Lassen Sie die Fenster deshalb immer geöffnet, lassen Sie überall Licht brennen und wechseln Sie die Glühlampen regelmäßig aus. Halten Sie die Zimmer sauber, schaffen Sie Verbindungstüren zu den anderen Zimmern und vielleicht wird Ihre Firmenwebsite dadurch zu einem Treffpunkt, wo Ihre Kunden sich gerne aufhalten und manchmal auch vom Dach aus die tolle Aussicht genießen.

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