B2B Content Marketing

Über digitale Kommunikation für Unternehmen und Marken

Sorgen Sie für Gesprächsstoff! Warum Ihre Firma ein Blog braucht.

Der deutsche Mittelstand besteht zu einem großen Teil aus Firmen, die im Business-to-Business-Geschäft tätig sind. Die Geschäftsführer und Inhaber wissen: Um mit ihrer Kundschaft ins Gespräch zu kommen und neues Geschäft zu generieren, muss man auch in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing investieren – und endlich mal in eine neue Website. Aber was kommt dann?

Auch wenn einige B2B-Unternehmen mit ihren Produkten den Consumer-Markt streifen, die Anzahl der Firmen, die nie einen Massenmarkt bedienen werden, ist hoch. Solche Unternehmen fragen sich, ob es für sie Sinn macht, im Web die Massentools wie zum Beispiel Facebook zu nutzen. Die Antwort fällt klar aus: Das Internet ist das einzige Massenmedium, das jede noch so kleine Community oder Branche bedient. Hier findet man zu jedem Thema etwas. Und bei ihrem Thema wollen sie ganz oben auftauchen. Das gleiche gilt für den Facebook-Kosmos, in dem schon viele Unternehmen sehr erfolgreiche B2B-Präsenzen aufgebaut haben.

Gesprächsstoff = Content
Und wie bleibt man auf Facebook im Gespräch? Mit Gesprächsstoff. Den liefern Sie Ihren Kunden am besten gleich selbst, so haben Sie die Möglichkeit, zu bestimmen, in welche Richtung das Thema geht. Gesprächsstoff = Content. Und um die ganzen unterschiedlichen Inhaltsformen am besten aufzufangen, gibt es wunderbare, sehr ausgereifte und kostenlose Blogsoftware, auch Content Management System genannt. WordPress heißt die bekannteste, aber auch hier gibt es Alternativen.

„Was sollen wir denn dort schreiben? So viele News haben wir nicht,“ klagen Marketingabteilung und Führungsetage unisono. Mit dem richtigen Plan kann ein Unternehmens-Blog eine nie versiegende Quelle sein, über die Sie sehr unterschiedliche Inhalte über Ihr Unternehmen publizieren können. Man sollte es keineswegs als eine Art Tagebuch sehen, in dem der Chef etwas über sein wertes Befinden postet, oder Beiträge über seine Geschäftstermine oder sein Privatleben verfasst. (Obwohl auch das mit einem klaren Ziel dahinter interessanter Content sein kann).

Schauen wir uns an, was ein durchschnittliches Unternehmen an Content produzieren kann, der für seine Kunden interessant ist:

  • Gastinterviews mit Geschäftspartnern oder mit Mitarbeitern: schriftlich, als Podcast oder als Video
  • Präsentationen oder Teile daraus aufgearbeitet: lässt sich leicht via slideshare.net in den Blogpost einbinden und weiter verbreiten
  • Eventankündigungen (Messebesuche, Seminare, Tagungen) mit der Möglichkeit sich anzumelden oder eine Nachberichterstattung über einen vergangenen Event.
  • Neue Produkte ankündigen, in mehreren Schritten vor und bis zum Launch.
  • Beiträge für ein Technik-Glossar unter dem Motto „Was ist eigentlich ein …?“
  • Meinungsartikel über aktuelle Trends in Ihrer Branche. Hier kann die Geschaftsleitung zu Wort kommen und Kompetenz zeigen.
  • Breaking News! Haben Sie ein Auge auf die Tagesnachrichten und klinken Sie sich mit einem eigenen Beitrag ein, sobald eine News Ihre Branche betrifft. So positionieren Sie sich als Experte zum Thema. Mit etwas Glück kommt die Presse auf Sie zu für ein Statement. Denn auch Journalisten googlen gerne.

Vorbereitung ist alles
Die meisten der oben genannten Beiträge kann man schon weit im Vorfeld planen und so den Aufwand in einem akzeptablen Rahmen halten. Eine Art Redaktionsplan bringt hier den gewünschten Überblick. Dort kann man neben dem angestrebten Veröffentlichungstermin auch vermerken, wer aus der Firma bis zu welchem Zeitpunkt welche Inhalte dazu liefern muss oder auch wie hoch das Marketing-Budget mit der Content-Produktion belastet wird. Video- und Audio-Inhalte bilden aus Kostengründen eher die Ausnahme, sind aber ein wichtiges Element, da Sie über das Format noch einmal mehr Publikum erreichen. Planen Sie Korrekturläufe und Abnahmeprozeduren mit ein. Auch wenn das Bloggen von Spontaneität lebt, die besten Blog-Posts sind meistens die, in die man viel Vorbereitung gesteckt hat.

Man wird über Sie sprechen
Ihre Marketingabteilung hat genug um die Ohren? Dann fangen Sie klein an, vielleicht mit zwei Blog-Posts im Monat. Doch auch bei einer niedrigen Frequenz gilt: bleiben Sie dran. Lassen Sie das Blog nicht einschlafen. Nutzen Sie die Social Media-Kanäle, um Ihre Inhalte regelmäßig zu verteilen. Wenn Ihre Beiträge interessant geschrieben und produziert sind, werden Sie darauf Resonanz bekommen. Am Anfang vielleicht erst wenig, aber mit der Zeit immer mehr. Ihr Blog wird zu einem Teil Ihres Unternehmens, der von Ihren Kunden wahrgenommen wird. Man wird über Sie sprechen. Auf welche Weise, haben Sie dann gut im Blick und Sie können es besser steuern.

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