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Sechs Dinge, die Sie im Social Marketing falsch machen

In vielen Unternehmen hat sich Social Media Marketing bereits bewährt und ist etabliertes Element des Marketing-Mixes. Aber wie immer, wenn man sich bei etwas sicher fühlt, haben sich die Fehler längst durch die Hintertür hereingeschlichen. Und sie können durchaus zahlreich auftreten, diese Fehler. Manche von ihnen scheinen auf den ersten Blick nicht der Rede wert zu sein, aber sie haben es auf die Effektivität Ihrer Marketing-Maßnahmen abgesehen und verschaffen Ihren Mitbewerbern einen Vorteil.
Hier sind einige häufige Fehler, die Sie leicht vermeiden können:

    1. Nicht bloggen. Ein Unternehmens-Blog hilft Ihnen dabei, als Vordenker wahrgenommen zu werden. Jemand, der seine Branche gut kennt und weiß, wohin die Entwicklung geht. Ich habe bereits öfter darauf hingewiesen: machen Sie sich nicht allzu viele Sorgen über die Menge oder die Länge Ihrer Posts. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Wenn Sie nicht regelmäßig Beiträge im Blog veröffentlichen, dann sollten Sie es lieber sein lassen. Einmal die Woche ist genug, wenn Sie es nicht öfter schaffen.
      Wenn Sie auf kurze Sicht aus technischen oder aus Budgetgründen auf ein eigenes Blog verzichten müssen, dann heißt das nicht, dass Sie Ihre Ideen nicht unter die Leute in Ihrer Branche bringen können. LinkedIn und Medium sind wunderbare Plattformen, um zu bloggen. Auch im Rahmen von Veranstaltungen können Sie Gastbeiträge anbieten und veröffentlichen.
    2. Verwaiste Social Media Kanäle. Wenn Ihre potentiellen Kunden nach Lebensspuren Ihres Unternehmens im Netz suchen und auf einen Twitter-Account stoßen, auf dem seit drei Jahren nichts mehr passiert ist, dann sollten Sie den Kanal entweder wieder aktivieren oder ganz löschen. Vernachlässigte Accounts machen einen weitaus schlechteren Eindruck als welche, die gar nicht existieren (siehe Bloggen).
      Wenn Ihr Output zu dünn geworden ist, weil Sie zu viele unterschiedliche Kanäle bedienen wollen (was Sie nicht tun sollten), dann konzentrieren Sie sich auf die Plattformen, die für Ihr Unternehmen Sinn machen. Besser Sie sind auf nur einer präsent als auf jeder mit wenig Inhalt. Am besten Sie setzen ein Planungstool wie Hootsuite ein, um auf Kurs zu bleiben.
    3. Cross-Posting des selben Themas auf unterschiedlichen Plattformen. Zugegeben, es ist verlockend und selbstverständlich auch irgendwo sinnvoll, mit unterschiedlich Kanälen unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Bestenfalls unterscheiden sich dann auch die Inhalte, die Sie dort veröffentlichen voneinander. Twitter bietet nur 140 Zeichen, Facebook kennt keine Begrenzung der Länge Ihrer Beiträge. Ebenso wenig wie LinkedIn. Es lohnt sich also, zumindest den Teaser auf Ihren Blogartikel und die Überschrift jeweils etwas anders zu formulieren, wenn Sie ihn schon in mehrere Kanäle geben.
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    5. Auf den Einsatz von Grafiken und Bildern verzichten – Auch wenn sich Ihr Thema oder Ihre Branche nicht für lustige Behind-the-scenes-Videos oder On-the-job-Selfies eignet, es gibt immer irgendetwas, mit dem Sie das höhere Engagement bei visuell stärkeren Beiträgen erreichen können. Bauen Sie ein Meme, das Sie in Ihrem Blogpost oder auf Pinterest teilen. Oder teilen Sie relevante Vine-Videos, die sich in irgendeiner Weise auf Ihre Produkte und Services beziehen. Seien Sie kreativ und fallen Sie durch etwas auf, das man nicht von Ihnen erwartet.
    6. Nur den Output im Blick haben, aber keine Interaktion. Wenn Ihre Kommunikation im Web in nur eine Richtung geht, nehmen Sie die größten Chancen, die durch das Internet entstanden sind, gar nicht wahr. Bauen Sie ein Netzwerk auf, indem Sie kontinuierlich retweeten, kommentieren, antworten und teilen. Zeigen Sie Interesse an anderen Posts und teilen Sie diese mit Ihrem Publikum, dadurch werden Sie im Austausch Interesse an Ihren Inhalten im Netzwerk wecken. Es gibt eine Reihe von Regeln und Tipps, wie man am besten mit seinem Netzwerk kommuniziert. Das Wichtigste ist jedoch: Achten Sie darauf, dass es um die Interessen Ihrer potentiellen Kunden und nicht nur um Sie oder Ihr Unternehmen geht.
    7. Alles dreht sich nur ums Geschäft – Ich wiederhole es gerne nochmal: Im Social Media Marketing geht es nicht nur darum, allen zu zeigen, was für ein Profi Sie auf Ihrem Gebiet sind. Sie haben auch eine menschliche Seite, die Sie unbedingt von Zeit zu Zeit zeigen sollten. Nein, sie brauchen keine privaten Bilder oder Ihr Mittagessen zu teilen, aber Geschäfte macht man am liebsten mit Leuten, die ihr Metier nicht nur verstehen, sondern dazu auch noch sympathisch sind. Jemand der nur den Profi rauskehrt, ist meistens selbstverliebt und ichbezogen. Ist das der richtige Geschäftspartner, der auch meine Bedürfnisse im Blick hat?
      Je nach Branche ist das Menschliche mal mehr mal weniger gefragt, aber ganz ohne geht es nicht. Gerade vertriebsorientierte Experten wissen das. Denken Sie aber daran, dass wir hier von “sozialen” Medien reden, Sie agieren öffentlich. Also achten Sie darauf, nicht sich selbst oder Ihre Marke mit Kommentaren zu sabotieren, die Sie später bereuen.

    Die Liste könnte noch weiter gehen. Es gibt viele Wege, im Social Media Marketing Dinge richtig oder falsch zu tun. Das Netz ist immer in Bewegung, die Regeln ändern sich ständig. Diese Basics sollen Ihnen helfen, eine starkes Fundament für Ihr Unternehmen im sozialen Netz zu bauen. Stark genug, damit Sie nicht nur Ihre Task-Liste abarbeiten, sondern auch mit neuen Plattformen und Strategien experimentieren können, um Ihren Konkurrenten etwas entgegenzusetzen oder sie in Schach zu halten.

    Auf welche Fehler im Social Web können Sie zurückschauen? Falls Sie bisher keine Fehler gemacht haben, liegt das vielleicht daran, dass sie noch nichts oder wenig ausprobiert haben, Ihr Publikum im Netz für sich zu interessieren. Dann wird es nun Zeit für den ersten Schritt ins Social Web.

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