B2B Content Marketing

Über digitale Kommunikation für Unternehmen und Marken

3 Gründe, warum Ihr Marketingleiter regelmäßig twittern sollte

Twitter hat mittlerweile über 300 Millionen Nutzer und immer mehr Unternehmen nutzen die Social Media Kanäle, um ihrer Marke im Netz mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Doch global gesehen sind lediglich ein Drittel der Marketing-Verantwortlichen selbst professionell auf Twitter mit einem eigenen Account unterwegs. Damit verpassen die anderen Zweidrittel die Gelegenheiten auf einen Extra-Schub für die Marktpräsenz ihres Unternehmen.

Die ansteigende Akzeptanz von Twitter vermittelt den Eindruck, als ob Unternehmen Fortschritte machen, das Netzwerk in ihre Marketing-Strategien miteinzubeziehen. Doch die Marketing-Verantwortlichen scheinen da hinterherzuhinken.

Wie es aussieht, nutzen momentan 66 Prozent der Marketingleiter keinen eigenen Account, um ihre Marke zu unterstützen. Damit hat sich in den letzten zwei Jahren auf diesem Feld nicht viel getan (im Vergleich: 2013 waren es 68 Prozent).

Es gibt als noch eindeutig Luft nach oben für die CMOs, um direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren. Was einen großen Einfluss auf die Verkaufsergebnisse haben kann, wenn es richtig angepackt wird. Immerhin haben 80 Prozent der Kunden einen positiven Eindruck von Executives, die Social Media nutzen und möchten bevorzugt mit Unternehmen Geschäfte machen, die auf den Sozialen Kanälen vertreten sind.

Hier sind 3 Vorteile, die ein Marketingleiter auf Twitter einem Unternehmen verschafft: 

  1. Social Media Know-how für das Unternehmen

Marketingverantwortliche, die aktiv soziale Medien nutzen, sehen die Vorteile ihres Engagements aus erster Hand und können ihre Erkenntnisse direkt in ihre Markenstrategie mit einfließen lassen. CMOs mit Social-Media-Erfahrung sind eher geneigt, Zeit und Arbeit in die Interaktion mit den online aktiven potentiellen Kunden zu investieren. Maßnahmen, die nachweislich das Geschäft fördern und dem Unternehmen helfen, einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Nichts weist darauf hin, dass Social Media ein temporärer Hype ist, der irgendwann abflaut. Zu stark sind bereits die Auswirkungen auf unser Leben und Arbeiten. Der B2B-Bereich bildet da keine Ausnahme. Unternehmen und Marken sollten es nicht versäumen, sich hier zu engagieren. Einen “aufgeklärten” Marketingverantwortlichen im Unternehmen zu haben, unterstützt dieses Vorhaben.

  1. Vertrauen schaffen, glaubwürdig sein

CMOs, die mit ihren Marketing-Kollegen auf Twitter interagieren, bauen bei ihrem Publikum Vertrauen auf und positionieren sich als Vordenker. Ihr Einfluss auf die Meinungsbildner innerhalb der Branche wächst, was wiederum dem Unternehmen zugute kommt. Als Individuen können sie sich viel einfacher in Konversationen einklinken, bei denen es nicht angebracht wäre, wenn in diesem Moment das Unternehmen als solches spricht. Sich nicht hinter seiner Marke zu verstecken, schafft Glaubwürdigkeit.

Führungskräfte von Unternehmen gewinnen auf Twitter schneller viele Follower, der weltweite Durchschnitt liegt bei 1.500 für CMOs. Besonders aktive High-profile Executives können problemlos Hunderttausende oder sogar Millionen von Anhängern erreichen, was der Präsenz der Marke ohne Frage zugute kommt.

  1. Größere Reichweite

Sobald man als Marketingverantwortlicher auf Twitter eine kritische Masse an Followern erreicht hat, ist es ein Leichtes, die Reichweite der Marke, die man repräsentiert, aktiv auszubauen. Unter Umständen kann der CMO sogar genauso viel oder mehr Einfluss auf die Außenwirkung und den sozialen Erfolg des Unternehmens haben wie dessen Facebook-Seiten und weitere Präsenzen im Internet.

Heute diskutieren CMOs auf Twitter mehr über Marketing Technologie-Themen als jemals zuvor.

Welches ist die richtige Strategie für den twitternden Marketingleiter?

Tägliche Updates: Twitter-Nutzer bevorzugen und belohnen aktive Twitterer, die regelmäßig neue Updates posten, am besten täglich. Welchen Sinn macht es auch, jemandem zu folgen, der nichts zu sagen hat oder sich monatelang nicht rührt?

Die Mischung aus Retweets und eigenen Posts macht es: Wer gleichermaßen über berufliches wie auch über persönliche Themen twittert, zeigt seinem Publikum, dass hier ein echter Mensch hinter den Kulissen aktiv ist, der ihnen Einblicke in seine Interessen wie auch in die Aktivitäten der Marke gibt. Aber Vorsicht: Manch persönliche Meinung hat im Umfeld der Unternehmenskommunikation nichts zu suchen und kann auch schädlich für die Reputation sein. Nicht vergessen: Don’t twitter when you’re bitter!

Auf Tweets antworten und interagieren: Twitter-Nutzer, die nicht nur kommentarlos Links posten, sondern aktiv Gespräche starten und auf andere Tweets mit einer eigenen Sicht antworten, ziehen um ein Vielfaches mehr Follower an.

Visuelles gewinnt: Infografiken und Illustrationen sorgen nachweislich für ein höheres Engagement in Ihrem sozialen Kanal. Posts mit ansprechenden und informativen Bildern fallen eher auf und stechen aus dem Twitter-Feed heraus. Dazu geben sie einen Einblick in die Persönlichkeit des Twitter-Nutzers, je nachdem, ob und mit welcher Art Humor er seine Posts schreibt. 

Diese CMOs haben auf Twitter den Bogen raus und verschaffen ihrem Unternehmen so nachweislich mehr Sichtbarkeit:

Gabriel Stricker, Twitters eigener CMO ist ein eifriger Retweeter, der einige der besten Posts der Seite aufgreift.

Apple’s CMO Phil Schiller twittert sehr viel über die eigene Marke. Bei ihm kann man sehr gut lernen, wie man als MArketingleiter auf Twitter zur hundert Prozent hinter seinem Brand steht. Er hat einen lockeren Stil und einfach das beste Profilbild von allen.

Blair Christie ist CMO bei Cisco Systems und hat eine nutzt ihren Kanal überwiegend, um Cisco-Events und -Artikel zu promoten. Darüber hinaus hat sie eine Schwäche für NBA-Basketball.

Hier eine gute Liste mit weiteren High-Perfomer-CMOs auf Twitter

Im deutschen Markt habe ich nicht viele auf Twitter aktive Marketingverantwortliche gefunden. Diese drei sollte man sich näher anschauen:

Rahman Jamal leitet die Bereiche Technik und Marketing in Europa beim Halbleiter-Hersteller National Instruments. Hiert twittert er eher Persönliches als Berufliches, hat aber ein großes Publikum

Peter Beuke ist CMO für IBM in DACH. Er betont: “views are my own”, was ihn natürlich nicht davon abhält, hochwertige Inhalte rund um IBM und dem Themenkosmos (re)posten.

Roland C. Müller ist nicht nur ein leidenschaftlicher DJ, der so ziemlich jede Northern Soul-Scheibe kennt, sondern auch ein ausgewiesener Experte fürs Digitale und dazu Online Marketing Manager der Lebensversicherung LV 1871 München.

Weitere Vorschläge baue ich gerne nachträglich ein oder sammele für den nächsten Post.

UPDATE: Eine kleine Korrektur: Roland Müller ist kein Marketingverantwortlicher, sondern bei der LV 1871 für den Bereich Online Marketing zuständig.

So erreichen Sie uns:

Lermann Public Relations
Enzianstraße 2c
D-85591 Vaterstetten
Telefon: 08106 300899
E-Mail: info@lermann-pr.com
Kontakt

Abonnieren Sie unseren Newsletter:

Aktuell: Neues Corporate Design und Webauftritt für die Aufzugmanufaktur Riedl

Lermann Public Relations © 2003-2015