B2B Content Marketing

Über digitale Kommunikation für Unternehmen und Marken

Worauf Sie beim Redesign Ihrer Unternehmenswebsite achten sollten

Vielleicht haben Sie gerade zuletzt auf Ihre Firmenwebsite geschaut und gedacht: “Ein neues Design könnte nicht schaden.” Sehr wahrscheinlich liegen Sie damit richtig. Bedenken Sie immer, dass Ihre Website für viele potentielle Kunden den ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen vermittelt und wer möchte hier schon „alt“ aussehen?

Viele Marketingverantwortliche fühlen sich damit überfordert, die Einführung ständig neuer Suchmaschinen-Algorithmen oder die neuesten Design-Trends zu beobachten. Website Redesigns sind arbeitsintensive Projekte, bei denen der Input von vielen verschiedenen Abteilungen benötigt wird.

Gerade in der Industrie sind die Ressourcen begrenzt und die Mitarbeiter oft mit anderen Dingen ausgelastet. Ein anstehendes Redesign oder gar ein Relaunch Ihrer Website ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Eine Checkliste der zu erbringenden Leistungen und das Aufteilen in mehrere überschaubare kleinere Projekte kann bereits helfen, den Überblick zu behalten und den ganzen Prozess zu vereinfachen.

1. Definieren Sie Ihren Ansatz

Bevor Sie mit dem Schreiben und Designen anfangen, beantworten Sie für sich folgende Frage: Welchen Wert bieten Ihr Unternehmen seinen Kunden? Falls noch nicht geschehen, sollten Sie herausfinden, was Ihr Unternehmen von anderen abhebt. Es klingt selbstverständlich, aber Sie werden sich wundern, wieviele unterschiedliche Antworten Sie dazu von Ihren Mitarbeitern bekommen. Ein untrügliches Zeichen, dass man an seiner Kommunikation arbeiten sollte, nach innen wie nach außen.

Für Hersteller, die ein breites Angebot von Produkten und Services anbieten, kann gerade die große Auswahl das richtige Unterscheidungsmerkmal sein. Für Distributoren könnte es die globale Präsenz oder der zuverlässige Kundenservice sein. Finden Sie heraus, was Ihr Unternehmen einzigartig macht und wie man dies online am besten darstellt. Wenn Sie Ihr Unterscheidungsmerkmal herausgearbeitet haben, fällt es Ihnen gleich leichter, sich für ein bestimmtes Webdesign zu entscheiden, das Ihnen hilft, den Besuchern diese Vorteile aufzuzeigen. Nutzen Sie Ihr Unterscheidungsmerkmal auf der Internetseite zu Ihrem Vorteil, wo immer Sie können.

Sobald Sie eine grundlegende Sitemap definiert haben, können Sie mit dem Schreiben der Inhalte für alle Bereiche beginnen. Denken Sie daran, die passenden Keywords einzusetzen, die Ihr Publikum verwendet und integrieren Sie die Keywords in Ihre Texte. Denken Sie dabei immer an den Leser, die Texte sollen keine Keyword-Farmen werden, sondern Ihrem Besucher nützlich sein.

2. Spot an für Ihre Produkte!

Besucht ein potentieller Kunde Ihre Website, möchte er sofort finden wonach er sucht. Achten Sie darauf, dass die Wege kurz und einfach bleiben. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass es ausreicht, ihr Endprodukt zu zeigen. Die Kunden werden sich schon melden, wenn sie mehr wissen wollen. Heute informieren sich bis zu 90% der Interessenten zunächst ausführlich über die Website, bevor sie zum Hörer greifen oder ein Formular ausfüllen. Bieten Sie auf der Website einen Produktkatalog an, mit Bildern in guter Qualität und mit detaillierten Beschreibungen. Es ist oft eine gute Idee, auch Preise anzugeben.

Wenn Ihr Angebot überwiegend aus Produkten besteht, die Sie für Ihre Kunden anpassen, empfiehlt sich ein Konfigurator, bei dem der Besucher seine individuellen Spezifikationen auswählen oder eingeben kann und am Ende ein auf ihn zugeschnittenes Angebot bekommt. Ein zusätzlicher Vorteil dabei: Man kann auf diesem Weg über ein Formular Kontaktinformationen abfragen und so auch in Zukunft mit dem Interessenten in Kontakt bleiben und ihn beispielsweise per Newsletter mit Neuigkeiten zu Ihren Produkten versorgen.

3. Name-Dropping erwünscht

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Unternehmen nicht verraten wollen, welche Firmen zu ihren Kunden gehören. Doch falls Sie lange eine lange Liste mit Distributoren haben, könnte das für Ihre potentiellen Kunden bereits eine interessante Information sein. Findet Ihr Besucher nur den Standort des Hauptsitzes, der hunderte von Kilometern von ihm entfernt liegt, könnte ihn das abschrecken. Falls Sie also über ein landesweites oder sogar weltweites Händlernetz verfügen, nennen Sie deren Namen und Kontaktmöglichkeiten auf einer eigenen Seite. Falls es sich um bekannte Händler handelt, umso besser.

4. Geben Sie ruhig etwas an

Wenn Sie eine größere Ausgabe planen für ein Auto oder einen ausgefallenen Urlaub, dann verbringen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit viel Zeit mit einer ausgiebigen Internetrecherche, um das für Sie beste Angebot zu finden. Das ist im B2B-Bereich nicht anders. Ihre potentiellen Kunden möchten jemanden finden, der liefern kann was sie suchen, ohne dass sie sich Sorgen um die Qualität machen müssen. Wenn Sie also ISO-Zertifizierungen oder andere Auszeichnungen vorweisen können oder Sie mit Ihren Produkten spezielle Anforderungen erfüllen, dann halten Sie diese Informationen nicht zurück, sondern setzen Sie diese auf Ihre Website.

Schaffen Sie am besten einen eigenen Bereich speziell für diese Auszeichnungen. Jedes Mal wenn Sie einen Preis gewinnen oder eine neue Zertifizierung erhalten, sollten Sie eine Pressemitteilung anfertigen und Ihr Blog– sowie Ihre Social-Media-Kanäle damit füttern. Es geht nicht nur ums Prahlen, sondern darum, sich als ein führender Anbieter in Ihrem Bereich und als etablierter und zuverlässiger Partner darzustellen. Lassen Sie es auch nicht unter den Tisch fallen, wenn sich Ihr Unternehmen sozial engagiert oder etwas Gutes für die Umwelt tut.

5. Unterschätzen Sie nicht die Navigation

Auf jeder Seite Ihrer Unternehmenswebsite sollten Sie Ihren Besuchern mindestens eine Basis-Navigation anbieten. Auch auf den kleinen Bildschirmen der Smartphones und Tablets kann die Navigation immer erreichbar sein. Die beste Voraussetzung dafür ist ein responsives Design, das sich optimal an alle Bildschirmgrößen anpasst. Übrigens: Seit Ende April bevorzugt Google mobilfreundliche Websites in seinen Suchergebnissen.

Stellen Sie sicher, dass alle Links und Buttons auch auf mobilen Geräten mit einem Finger leicht anklickbar sind. Falls Ihre Website nur für Desktop-Monitore optimiert ist, verlangen Sie von Ihren Kunden, die Sie über das Smartphone besuchen, zu viel Geduld. Die Buttons sind meistens zu klein, um sie zuverlässig mit dem Finger zu treffen. Eine benutzerfreundliche Website ist auch kundenfreundliche Website.

Diese Punkte sollten Sie sich merken, wenn Sie das Design Ihrer neuen, responsiven Website planen. Wenn Sie mehr wissen wollen, auf was Sie bei Ihrem nächsten Website-Projekt achten sollten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

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